Es gibt etwa 150-250 Schreibende in Bochum, die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen. Es gibt alteingesessene Gruppen wie die Bochumer Literaten, die offene Gruppe “Wir schreiben in Bochum” und die Poetry Slammer bündeln sich. Es gibt Kooperationen mit der Literaturgesellschaft Bochum und dem Blue Square. In Schulen, an der Ruhr-Uni, VHS und in Privaträumen gibt es Schreibgruppen, die eher nicht miteinander vernetzt sind. Es geht um das Schreiben, das Lesen und das Hinhören. Texte wünschen sich Publikum oder es bleibt ein Tagebuch. Wir animieren und helfen Anfängerinnen an ihren Texten zu arbeiten, um sie handwerklich besser zu machen. Ins Gespräch kommen, im Gespräch bleiben, in Gruppen agieren, Neues entwickeln … eine reflektierte Gesellschaft fördern, die nicht auf plumpe Parolen hereinfällt. Auf Institutionen (Stadtbüchereien und deren Vereine, VHS, Ruhr-Uni etc.) verweisen, oder eben Literatur in Stadtteile tragen und mit anderen Literatur-Kreiseln kooperieren. Bochumer Autorinnen haben keine Heimat, keinen Raum. Wir treffen uns in Pizzerien, Archiven, bei der VHS oder privat. Den LiTRaum wollen wir zur öffentlichen Begegnung nutzen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zu schreiben und voneinander zu lernen. Workshops dienen zur Fortbildung und Lesungen runden das Bild ab. Zahlreiche Ideen sind vorhanden: Vor-Leselabor – spartenübergreifende Experimente um Texte darzustellen – Licht, Ton, Malerei, Tanz, Film, Fotografie, Musik … Mehrsprachige Lesungen anbieten, die kulturelle Vielfalt des Ruhrgebietes leben. inszenierte Räume Literaturtage Projekte mit Kindern