Künstler*innen 2026

Lisa Schäfer, Franca Zajac, Johanna Sowka, Lea Hottel, Rahel Kira Hebestreit und Charlot Kühn
Unser Projekt ist ein Hörstück – eine auditive Reise, die die Bahn als Medium und Inhalt behandelt. In unserem Projekt behandeln wir verschiedenste Themen. Wir wollen die Infrastruktur danach befragen, wie sie unser Denken beeinflusst und was ihr für eingeschriebene Machtstrukturen zugrunde liegen. Außerdem behandeln wir die Beziehung von Materialität und Ökologie. Ein weiterer Fokus liegt auf der Gemeinschaft in der Bahn: Haben wir die gleichen Ziele? Wer ist hier Akteurin? Gibt es hier auch einen sozialen Begegnungsraum? Für uns ist die Bahn ein Netzwerk: Die Stadt ist der Körper, den die Bahn als Ader durchsetzt. All diese Themen wollen wir in einem Hörstück erfahrbar machen, dass beim Bahnfahren angehört werden kann. Unsere inhaltlichen Interessen verbinden wir künstlerisch mit den Geräuschen und Takten der Bahn, dem natürlichen Rhythmus, der ihr zugrunde liegt. So wird auch die Zeit selbst in unserer Mediengesellschaft hör- und erfahrbar, während die verschiedene Realitäten der Akteurinnen und ihrer Rhythmen im Raum ineinandergreifen und verschwimmen.

Jahrgang 1964, in Bochum lebend und
beruflich bedingt täglich in der Arbeit mit Menschen gefordert, zeichnet bereits seit ihrem 19. Lebensjahr Akte.
Sie erlebt die Tätigkeit des Akt-Zeichnens als Momente der intensiven Aufmerksamkeit und des sich Konzentrierens bei gleichzeitiger Ruhe und Entspannung – Momente, in denen sie abschaltet von den Dingen des Alltags und ganz bei sich ist.
Ihre Faszination für das Aktzeichnen ist neben diesen Erfahrungen beim kreativen Schaffen vor allem aber gestützt auf ihr Interesse am Menschen, auf seine körperliche Dimension des Seins und die Fähigkeit und Bereitschaft, sich von der Schönheit des menschlichen Körpers als solchem – losgelöst von fragwürdigen Schönheitsidealen – immer wieder mit Aufmerksamkeit und ohne zu werten fesseln zu lassen.

Andreas Puers, Jahrgang 1960, in Bochum lebend, beruflich ebenfalls in der Auseinandersetzung mit Menschen gefordert, schreibt erst seit recht kurzer Zeit Texte, die sich mit persönlichen Erfahrungen aus seinem Leben, mit Beobachtungen im Alltag, vor allem aber mit Fragen des Menschseins und zwischenmenschlichen Beziehungen befassen. Der Umgang mit Worten, das Bemühen, auch komplexe Sachverhalte mit einfachen Worten zum Ausdruck zu bringen, ist das, was er aus seinem Berufsalltag mitbringt. Seine Erfahrungen als Berater helfen ihm dabei, sich auf Menschen und Situationen einzulassen und ihnen mit Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen zu begegnen. Das Verfassen von Texten erlebt er als Verdichtung all dessen in Worte. Dieses erfolge nahezu zwingend, wenn sie innerlich gereift, geradezu spruchreif geworden sind.

Der Quadruple-Threat aus Rapper, Produzent, Comedian und Videograph lebt seine Kreativität breitspurig aus: seine Songs reichen von humorvollen Reflexionen über Rassismus bis zur Ruhrpott-Representer-Hymne. Mal House, mal Trap, mal RnB, aber immer mit Augenzwinkern. So wird bei seinen Shows nicht nur ordentlich getanzt, sondern auch gelacht.
D.C.s Releases werden von unkonventionellen Musikvideos begleitet, die er oft selbst directed und schneidet (und wenn er könnte, würde er sie auch filmen). Seine kurze akademische Laufbahn als Philosoph brachte ihn auch nach Wien, Toronto und Marseille.

Unit 3 sind ein Trio, bestehend aus Sebastian Wiemhöfer (Gitarre), Patric Siewert (Bass) und Wilm Flinks (Schlagzeug). Ihr aktuelles Straight-ahead-Jazz Programm beinhaltet eine mitreißende Mischung aus Eigenkompositionen und Klassikern des Great American Songbook.

Die Künstlerin: Gabriela Jüttner, Tanzpädagogin, unterrichtet und performt seit 1990. Leiterin des Zentrum für Tanz und Bewegung in Bochum-Gerthe. Ungewöhnliche Orte sind dabei immer eine schöne Herausforderung.
Die Tanzimprovisationsgruppe: Tanzimprovisation als Einladung für das Unerwartete ist das Prinzip dieser Gruppe.
Die Tanztheatergruppe: Bewegt sich im Zentrum für Tanz wie auch in Zechen, besonderer Architektur, wie auch Natur.

Der Autor und Musiker Peter Reidegeld macht eine musikalische Lesung zu seinen Ruhrgebietskrimis “Ruhr-Blues” und “Emscher-Boogie”. Die Romane haben einen Bezug zur Blues-Szene im Revier. Seine Lesung “garniert” er mit einigen, meist selbst komponierten Blues-Songs.

Theresa und Friederike 4-sprachige Lyrik „Die wunderbare Reise des Prinzen Mustafa“ ist eine orientalische Ballade, von Friederike Hapel.
Diese Ballade haben Friederike Hapel und Theresa Kawak in drei Sprachen übersetzt: Englisch, Französisch und Arabisch.
Sie wird in den vier Sprachen vorgestellt und ermöglicht damit sehr vielen Menschen ihrem Inhalt in ihrer eigenen Sprache zu folgen.

Kurzgeschichten zum Thema Straßenbahn
Pe Sturm geboren in Bochum. War nie wirklich weg Kurzgeschichten von unterwegs und aus Bochum

keskeskester ist ein Bochumer Singer/Rapper-Songwriter und Producer.
Der 23-jährige Multi-Genre-Artist malt mit Geräuschen und Texten bunte Bilder, wechselt nomadenhaft seinen Sound und kombiniert die verschiedenen musikalischen Einflüsse von u.A. Jazz, LoFi, Indie, Hip-Hop und House zu einem eigenen, farbigen Mosaik.
Bilingual aufgewachsen schreibt er seine Songs auf Englisch und Deutsch und veröffentlicht sie aus seinem Studio-Schlafzimmer hinaus in die Welt.

Die Chaosband ist eine Band der Musikschule Bochum, in der junge Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam Musik machen. Das Repertoire ist eine bunte Mischung aus dem Rock- und Popbereich. Ebenso bunt ist die Besetzung, die von der Geige bis zum Schlagzeug reicht.

Die Stand Up Comedy-Show von Mella Steckelberg”: als Psychologin, Trainerin und Fotografin arbeitet sie täglich mit Menschen und dabei sammeln sich unzählige Geschichten an. Ob absurde Alltagsbeobachtungen, psychologische Abgründe und Beziehungsdramen oder “der ganz normale Wahnsinn” im Ruhrgebiet. Ihr Bewältigungsmechanismus dafür sind Witze und die bringt sie, seit einigen Monaten, auch erfolgreich auf über-/regionale Bühnen… zuletzt z.B. in Hannover und Hamburg.
Vor allem ist sie aber Ruhrpottschnauze! Ihr Blick auf die Welt und eine große Prise Galgenhumor machen ihre Auftritte für andere immer wieder etwas leichter. Weil gemeinsames Schimpfen und Lachen ein bisschen Last von den Schultern nimmt.

Die Bochumer Künstlerin Monika Drobeck experimentiert mit verschiedensten Materialien, lotet deren ästhetische und haptische Wirkung aus. Sie hat ein breites Spektrum an Werken geschaffen, von abstrakt bis figurativ, minimalistisch bis komplex. Ihre Arbeiten inspirieren und regen zur Reflexion an, sie öffnen neue Perspektiven und erweitern Grenzen.rn.

Der 71 jährige Musiker Edmund Gondecki aus Bochum-Weitmar spielt seit 1973 Gitarre und singt dazu.
Sein Programm heißt “Alles durcheinander” und umfasst folgende Richtungen : Americana, Country, Folk, Oldies, Soul, Jazz und auch Songs von Liedermachern.

Serge performt seine Lieder über den alltäglichen Wahnsinn mit deutschen Texten. Er begleitet sich auf Gitarre und Elektronik um verschiedene Stimmungen zu unterstützen.

Felix Hayston, ein Newcomer aus Bochum, hat seit seinem 10. Lebensjahr seine Leidenschaft für das Songwriting entdeckt und bereits seit 2021 eigene Veröffentlichungen vorzuweisen. Seine Musik bewegt sich in den Genres Country, Countrypop und Pop und zeichnet sich durch authentische Texte aus, die persönliche Erfahrungen und Gefühle reflektieren – Themen, mit denen sich jeder Zuhörer identifizieren kann. Seine einzigartige Kombination aus Gesang, Tanz und Akustik verspricht ein außergewöhnliches Live-Erlebnis.

Das Duo kẑrme verschenkt mehrere „Geheime Gedichte“ von Markus Emanuel Zaja in einem Umschlag. Dazu spielen sie Musik. Die beschenkte Person ist die Einzige, die es lesen darf. Es werden verschiedene Sprachen verwendet.

Das Jazzquartett “ELF UHR” besteht aus den Musikern Christof Söhngen(Gitarre), Sebastian Lindecke(Drums), Milan Kühn(Saxophon) und Sven Vilhelmsson(Bass). Gemeinsam spielen diese vier Musiker eine Mischung aus eigenen Kompositionen und Standards, die die Zuhörer*innen begeistert und fasziniert.

Nirvana ist die tragende Säule der Musik des Duos Something in the way. Ausgehendend von den Songs arbeiten sich Daniel Brandl und Knud Krautwig vor in düstere Sphären, erforschen die Musik und interpretieren sie neu.
Mit Cello und Kontrabass ist für tiefe Töne gesorgt, Groove und Grunge kommen dazu.

Nirvana ist die tragende Säule der Musik des Duos Something in the way. Ausgehendend von den Songs arbeiten sich Daniel Brandl und Knud Krautwig vor in düstere Sphären, erforschen die Musik und interpretieren sie neu.
Mit Cello und Kontrabass ist für tiefe Töne gesorgt, Groove und Grunge kommen dazu.

Sie bricht Stereotype der Männlichkeit. Catharina Lindeskov Nielsens Ausstellung “Flower-fellows” setzt Männer in Verbindung mit den Florilegien des Barocks, die gefertigt wurden, um Charaktereigenschaften von Damen auszudrücken und ihre Schönheit zu preisen. Doch warum sind Blumen bis heute mit dem Weiblichen konnotiert? Mit dieser Frage spielt die transparente, leichte Portraitreihe auf ästhetische Weise.

Die Singer- und Songwriterin Johama begleitet ihren Gesang am Klavier und versucht mit ihren eher ruhigeren Liedern für eine Pause vom stressigen Alltag zu sorgen.

Lukas Hermann, der Initiator von Eurorack Ruhr, einem Kollektiv von über 50 elektronischen Musikerinnen, Technikerinnen und Erfinder*innen wird eine improvisatorische Performance mit modularen Synthesizern in einer U-Bahn Ebene im Hbf Bochum umsetzen. Mit Umgebungsklängen des Straßenbahnalltags wird er elektronische Klangforschung betreiben. Aanaloge Klangerzeuger, digitale Arbeitsumgebungen und kybernetischen Kompositionstechniken wird er sich zu Hilfe nehmen.

Die Band Omnibus Volume ist derzeit in aller Munde, nicht zuletzt wegen ihres unvergesslichen Auftritts auf der Gartenparty von Cristiano Ronaldo. Dabei kommen alle Mitglieder der Band aus dem Ruhrgebiet und sind musikalisch hier im domicil aufgewachsen. Die Musik von Omnibus Volume bewegt sich zwischen Groovigem Space Avantgarde Jazz und eingängigen, fast kitschigen Melodien.
Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Band bewusst auf einen Bass verzichtet. Stattdessen wird der Groove von Schlagzeug und Gitarre getragen, was zu einem einzigartigen Klangbild führt. Diese unkonventionelle Herangehensweise hat Omnibus Volume zu einer der aufregendsten Bands der aktuellen Musikszene gemacht.
Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Jazz, Funk und Pop hat Omnibus Volume in kurzer Zeit eine treue Fangemeinde um sich versammelt. Dabei überzeugen die Musiker nicht nur durch ihr technisches Können, sondern auch durch ihre ungebremste Spielfreude. Wer Omnibus Volume live erlebt, wird schnell merken, dass diese Band das Zeug dazu hat, die Musikszene nachhaltig zu prägen.
Ob auf der Bühne oder im Studio – Omnibus Volume ist immer für eine Überraschung gut. Mit ihrem Mut zur Experimentierfreudigkeit und ihrer außergewöhnlichen Musikalität hat sich die Band einen festen Platz in der deutschen Jazzszene erspielt. Fans und Kritiker sind sich einig: Omnibus Volume ist eine Band, die man gehört haben muss.

Vomit Eats Dog! machen Kartoffel-Rock (türkisch: patates)!
Das Publikum am Kunsthandwerksmarkt im Kunstkiez Bärendorf erwartet eine Mischung aus Rock, Pop, Funk und einer Prise Punk.

Live-Painting – abstrakte Kunst – Farbexplosionen auf einer großen Leinwand.

Ukrainian-born Australian pianist Alexander Gavrylyuk.

TPP ist eine Band, die von musizierenden Kollegen gegründet wurde, um moderne Klänge den Zuschauer*innen näher zu bringen. Das Interresse an interessanten Rhythmen und Akkordfolgen beflügelt die Musik, die die Band in ihre Eigenproduktionen einfließen lässt.

Jenseits der Grenzen von Genres Beziehungen ausloten, mit Farbe und Leinwand, Geige und Geste, Offenheit und Humor – so entwickeln wir, Anna Göbel (Violine) und Liska Schwermer-Funke (Bildende Kunst) intermediale Performances.
Wie kommen Kunst und Musik zusammen? Da ist auf der einen Seite das zumeist gegenständliche Kunstwerk, das, einmal fertiggestellt, unabhängig von seiner Schöpferin in Raum und Zeit bestehen kann – und auf der anderen Seite das Musikstück, das an die Zeitlichkeit gebunden ist und die Interpretin als Komplizin braucht um zu erklingen, gehört zu werden und wieder zu verhallen.
Im Frühjahr 2021 wagten sie erstmals die interdisziplinäre Zusammenarbeit. In einem offen angelegten, intensiven Entwicklungsprozess entstand die Performance SPANNUNGEN PTDS für Geige, Acrylfarbe und Leinwand, basierend auf der Komposition „Pour triompher du soleil…“ für Violine solo von Violeta Dinescu. Gleicht hier die weiße Leinwand noch der anfänglichen Stille, so beginnt mit den ersten Tönen und Pinselstrichen eine Resonanz, ein Dialog von Klang und Form. Nach und nach färbt die Malerei die musikalische Interpretation und die Dynamik der Musik wird auf der Leinwand sichtbar. Von der Faszination am gegenseitigen Gestalten bis zur Eskalation im Wettstreit um die künstlerische Oberhand entspinnt sich ein dialogischer Prozess mit ungewissem, offenem Ausgang.

Jenseits der Grenzen von Genres Beziehungen ausloten, mit Farbe und Leinwand, Geige und Geste, Offenheit und Humor – so entwickeln wir, Anna Göbel (Violine) und Liska Schwermer-Funke (Bildende Kunst) intermediale Performances.
Wie kommen Kunst und Musik zusammen? Da ist auf der einen Seite das zumeist gegenständliche Kunstwerk, das, einmal fertiggestellt, unabhängig von seiner Schöpferin in Raum und Zeit bestehen kann – und auf der anderen Seite das Musikstück, das an die Zeitlichkeit gebunden ist und die Interpretin als Komplizin braucht um zu erklingen, gehört zu werden und wieder zu verhallen.
Im Frühjahr 2021 wagten sie erstmals die interdisziplinäre Zusammenarbeit. In einem offen angelegten, intensiven Entwicklungsprozess entstand die Performance SPANNUNGEN PTDS für Geige, Acrylfarbe und Leinwand, basierend auf der Komposition „Pour triompher du soleil…“ für Violine solo von Violeta Dinescu. Gleicht hier die weiße Leinwand noch der anfänglichen Stille, so beginnt mit den ersten Tönen und Pinselstrichen eine Resonanz, ein Dialog von Klang und Form. Nach und nach färbt die Malerei die musikalische Interpretation und die Dynamik der Musik wird auf der Leinwand sichtbar. Von der Faszination am gegenseitigen Gestalten bis zur Eskalation im Wettstreit um die künstlerische Oberhand entspinnt sich ein dialogischer Prozess mit ungewissem, offenem Ausgang.

Amir J. Daou Pulido, Rolando Gomez, Berrin Serbetci, Lennard Reiling
The Rude Reminders sind Reggaefans an Rhein und Ruhr längst ein Begriff. Egal ob die Jungs bei kleinen Sessions oder auf größeren Festivalbühnen auftreten – es ist spürbar, dass die Musik in vielerlei Hinsicht den Zahn der Zeit trifft. Und das obwohl sie vielmehr an den Roots-Regae-Sound der 70er erinnert.
Auf den Punkt gespielte Bläser-Sektionen, drei-stimmiger Männergesang und eine brennende Rhytmusgruppe zeichnen ihn aus.
Textlich geht es darum, das Publikum ordentlich wach zu rütteln!
Im Mittelpunkt steht dabei keine radikal, politisch Ideologie, sondern die Besinnung auf reine Menschlichkeit.

In der Besetzung Oliver Schroer (Piano), Ahmet Bektas (Oud) und Johannes Nebel (Kontrabass) spielt die Gruppe eine Mixtur aus Jazz mit orientalischem Flair.
Chet Baker Projekt (Ruven Weithöhner, Claudia Frank, Oliver Schroer, Patric Siewert) | Trio Frank/Schroer/Siewert (Claudia Frank, Oliver Schroer und Patric Siewert)
Tribute to Chet Baker ist eine Komposition aus Texten und Musik rund um die Jazz-Ikone Chet Baker In der Besetzung Trompete (Ruven Weithöhner), Gesang (Claudia Frank), Piano (Oliver Schroer) und Bass (Patric Siewert) präsentiert die Band Jazz-Standards, die der Trompeter, Flügelhornist und Sänger Chet Baker sein gesamtes Musikerleben über in unzähligen Variationen gespielt und gesungen hat. Ausgewählte Textsequenzen geben darüber hinaus einen Einblick in das wechselvolle Leben eines feinsinnigen Ausnahmekünstlers.

Salome Zehnder Anton Engelmann Tabea Stockbrügger
Drei Schauspielstudierende verzweifeln an der Ihnen gestellten Aufgabe: In 10 Tagen muss eine Eigenarbeit auf Grundlage eines zeitgenössischen Textes stehen. Sie stellen sich die ganz großen Fragen. Es soll eine utopische Reise werden, die weit über die Grenzen der Folkwang hinausreicht. Oder ist das Scheitern der Weg zum Ziel? “Es gibt viel zu verlieren! Du kannst nur gewinnen!” – Herbert Grönemeyer.

“MIRAD” angelehnt an das Stück “Mirad ein Junge aus Bosnien” von Ad de Bont, ist eine eigenständig entwickelte, schauspielerische Arbeit der beiden Schauspielstidierenen Paula Julie Pitsch und William Hauf, die sie im Rahmen der Eigenarbeiten des 2. Ausbildungsjahres an der Folkwang Universität der Künste entwickelten. Die ca. 15 Minütige Performance greift die Thematik der Flucht aus einem Land, in dem ein schrecklicher Wind aufgekommen ist auf und erzählt aus der Sicht eines jungen Paares die Geschichte ihres Neffen, der von diesem Wind fortgeweht, ankommt in einem Land, in dem man nicht willkommen ist
Justus Rosenkranz, Camillo Guthmann, Sarah Flechtker “STAND BY” Folkwang Universität der Künste
Die Band spielt Jazz-Manouche in der Tradition von Django Reinhardt.

Christian Püllenberg, Michael Fest

Es gibt etwa 150-250 Schreibende in Bochum, die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen. Es gibt alteingesessene Gruppen wie die Bochumer Literaten, die offene Gruppe “Wir schreiben in Bochum” und die Poetry Slammer bündeln sich. Es gibt Kooperationen mit der Literaturgesellschaft Bochum und dem Blue Square. In Schulen, an der Ruhr-Uni, VHS und in Privaträumen gibt es Schreibgruppen, die eher nicht miteinander vernetzt sind. Es geht um das Schreiben, das Lesen und das Hinhören. Texte wünschen sich Publikum oder es bleibt ein Tagebuch. Wir animieren und helfen Anfängerinnen an ihren Texten zu arbeiten, um sie handwerklich besser zu machen. Ins Gespräch kommen, im Gespräch bleiben, in Gruppen agieren, Neues entwickeln … eine reflektierte Gesellschaft fördern, die nicht auf plumpe Parolen hereinfällt. Auf Institutionen (Stadtbüchereien und deren Vereine, VHS, Ruhr-Uni etc.) verweisen, oder eben Literatur in Stadtteile tragen und mit anderen Literatur-Kreiseln kooperieren. Bochumer Autorinnen haben keine Heimat, keinen Raum. Wir treffen uns in Pizzerien, Archiven, bei der VHS oder privat. Den LiTRaum wollen wir zur öffentlichen Begegnung nutzen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zu schreiben und voneinander zu lernen. Workshops dienen zur Fortbildung und Lesungen runden das Bild ab. Zahlreiche Ideen sind vorhanden: Vor-Leselabor – spartenübergreifende Experimente um Texte darzustellen – Licht, Ton, Malerei, Tanz, Film, Fotografie, Musik … Mehrsprachige Lesungen anbieten, die kulturelle Vielfalt des Ruhrgebietes leben. inszenierte Räume Literaturtage Projekte mit Kindern

Elsa Johanna Mohr (Gesang, Ukulele, Perkussion) | Lena-Larissa Senge (Gesang, Synthesizer, Glockenspiel) | Ula Martyn-Ellis (E-Gitarre, Gesang, Mandoline)

Leander, Erik, Lennard, Robert, Lukas
The Superfantastic Bling Boom Boys sind eine Bochumer Superrock-Boygroup die mit fetten Drums, melodischem Saxophon, lauten Gitarren und intelligentem Bass von sich zu überzeugen wissen. Diese Zutaten kombinieren sie zu einer energetischen Bühnenshow die noch jedes Livepublikum mitgerissen hat.

Tomczyk bietet eine sehr abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Soundlandschaften. Klangimprovisationen – mal geräuschhaftes – tonales und atonales – mal meditativ, mal jazzig. Ein zentrales Element ist hierbei das Erzeugen von Klängen mit Hilfe von iPads, wobei die Benutzerfläche der iPads (Touchpad) ganz neue Möglichkeiten der Soundkontrolle und der Klangentwicklung bietet. Ergänzt wird das Instrumentarium durch verschiedene Synthesizer. Hierbei werden keinerlei backingtracks, loops oder sequencer benutzt.

Oliver Schroer: Piano | Patric Siewert: Bass | Wilm Flinks: Drums
Oliver Schroer (Piano), Patric Siewert (Bass) und Wilm Flinks (Drums) sind ein sehr gut eingespieltes, professionelles Modern Jazz Klaviertrio. Ihre Musik besteht aus Eigenkompositionen und hat Einflüsse aus dem Bereich Minimal Music, Drum’n’Bass, Progressive Rock; ist aber trotzdem eigenständig, lyrisch und eingängig!

Jetzt haben sich die beiden Musiker auch im Duo zusammen gefunden, um ihre gemeinsame Vorliebe für den kammermusikalischen Jazz zu definieren. Die beiden Musiker Oliver Schroer (Piano) und Patric Siewert (Bass) arbeiten schon seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Bands und Projekten zusammen. Ihre Zusammenarbeit begann zunächst mit einem Quartett (Quadrant) und wird mit einem Trio (the Spam) weiterhin fortgesetzt. Die Stücke in ihrem aktuellen Konzertprogramm bestehen überwiegend aus Eigenkompositionen die mal lyrisch, mal expressiv sein können, wobei der Fokus im gegenseitigen Zuhören und wechselseitigem Agieren liegt.


Jean Louis Mbé – Gesang/Gitarre | Conny Schneider – Saxophon
SANGOULA ist ein Musikprojekt mit Jean Louis Mbé, Singer-Songwriter aus Kamerun, und Conny Schneider, einer Bochumer Saxophonistin, die im Senegal wohnt. Die Musiker haben sich 2020 über das Beyond Music Project kennengelernt, wo sie den Beyond Music Kreativitätspreis gewonnen haben.

Pia Lüddecke (Autorin) und Benjamin Ehrenberg (Musiker)
Die junge Bochumer Literaturstudentin Indra und der neurotische Psychologie-Doktorand Arno Löwenherz widmen sich der Erforschung luzider Träume, als sich ihr beschauliches Leben in einen Alptraum verwandelt. Zuerst werden sie von der berüchtigten Rockerbandenchefin Danger Mouse zum Besuch einer dubiosen Wohnheimparty genötigt. Dann wird Indra auch noch gegen ihren Willen in die unheimlichen Vorgänge an ihrer Universität verstrickt. Doch wer zieht die Strippen? Die Frage quält nicht nur ihren Freund und Mentor, der ohnehin hinter allem eine Verschwörung wittert. Sollte er diesmal Recht behalten? Der neue Roman „In Dreams“ (Edition Outbird) lässt an vertrauten Ruhrgebietsschauplätzen Dunkelheit einkehren. Autorin Pia Lüddecke & Musiker Ernest lesen mit verteilten Rollen. Dazu sorgt Ernest mit E-Gitarre und Soundeffekten für eine düster-rockige Atmosphäre. Für alle Fans von Mystery und schwarzem Humor.

Ralf Kaupenjohann, Markus Emanuel Zaja
Das Duo kẑrme bestehend aus Ralf Kaupenjohann (Stahlzungeninstrument) und Markus Emanuel Zaja (Rohrblattzungeninstrument) wird die Mitfahrenden in ihre musikalische Improvisation einbinden.

Karin Zimny und Ernesto Franschesko laden mit ihrem Musikprogramm: „Frag mich Quando, ich sag dir wann“ zu einer besonderen musikalischen Erinnerung ein. Denn eines ist klar: Jedes einzelne Lied ist so bekannt wie ein bunter Hund. Schellackschätzchen, Highlights, die unvergessen noch in vielen Herzen schlagen. Swingen Sie mit bei einer Tasse Tee zum „Zucker im Kaffee“, „Wo meine Sonne scheint“, natürlich zu „Quando..“, „Marina“, „Schuld war nur der Bossa Nova“, „Caprifischer“ und weiteren heiteren Evergreens & Hits. Mit Humor und musikalischer Leichtigkeit wird gespielt, gesungen und fabuliert. Dies alles ganz ungeniert. Freuen Sie sich auf lustige Anekdoten rund um diese „wilden, heißen, wunderlichen“ Zeiten zum Schwelgen und Schmunzeln! Also: „Quando?“

Albrecht Kriegel Johanna Hermann Julia Littwin Daniela Mennella
Albrecht Kriegel, Johanna Hermann, Julia Littwin, Daniela Mennella mit einer atemberaubenden Feuerperformance.

Der Singer Songwriter spielt Pop und Country Pop.

Martina Hoeveler (Vocals) und Thomas Hoeveler (E-Gitarre).
Die Sängerin Martina Hoeveler und der Gitarrist Thomas Hoeveler spielen gut gelaunte, romantische und oft auch witzige Jazzklassiker im Bossa Nova-Stil. Das Publikum erwartet eine loungige entspannte Wohlfühl-Atmosphäre, in der es sich wunderbar schnipsen, wippen und (sitz)tanzen lässt.

Max Wehner: Posaune & FX | Este Kirchhoff: Lapsteel, Guitar & FX | Simon Camatta: Drums | Moritz Anthes: Bass

Paul Kreuz, Gregor Schindler, Johannes Hochmann
Im letzten Jahr erschien das Album “Gelbe Spinnerei” auf dem Label Staatsakt in Berlin. Daraus – aber auch aus dem vorherigen Katalog – schöpft die Live-Version der Band und spielt Gitarrenmusik mit Fokus auf Melodien und innovativen Ideen, die durchaus verwirren wollen.

Aaron Luther: Tenor, Sopransaxofon, Komposition | Linus Berg: Posaune | Jan Blikslager: Kontrabass | Fabio Cimpeanu: Schlagzeug
Pyramiden – auf den ersten Blick dreieckig, bei genauerem Hinsehen jedoch deutlich vielschichtiger: Selbst bis heute wird kaum gesagt werden können, dass jede erdenkliche Katakombe bereits erforscht wurde und in jedes Dunkel Licht gelangte! Eben dieses Ungewisse, die unerforschte Natur, soll mit der Band “pyramidenpredigt” zum Ausdruck gebracht werden. Natürlich nur im übertragenen Sinne, die Expeditionen in den dunklen Gemäuern des antiken Ägyptens überlassen wir dann doch lieber den Profis. Pyramidenpredigt wurde Anfang 2020 in unmittelbarer Vor-Corona-Zeit als Köln-Osnabrücker Formation gegründet, inzwischen wohnen alle Bandmitglieder im schönen Rheinland. Die letzten zwei Jahre boten pandemiebedingt wenig Gelegenheit zum Auftreten, deshalb hat die Band einen ganzen Stapel angestauter Kompositionen im Gepäck. Die müssen jetzt raus, einem Publikum präsentiert werden. Inspirationen sind so unterschiedliche Charaktere wie Olivier Messiaen und die Lee Konitz/Warne Marsh-Band, der rote Faden dabei das Spiel ohne Harmonieinstrument. Für uns ein Gewinn an Klarheit, etwas Licht im Notendschungel – jedenfalls viel Raum für kontrapunktische Melodien, unter Einbeziehung der „Rhythmusinstrumente“ Bass und Schlagzeug als gleichberechtigte Stimmen. Gefördert mit dem „Auf geht’s!“-Stipendium des Landes NRW wird dieses Jahr das Debütalbum der Band erscheinen.

Arne Dessaul wurde 1964 in Wolfenbüttel geboren und machte 1984 im dortigen Gymnasium im Schloss sein Abitur. Es folgten Bundeswehr und eine kaufmännische Ausbildung. 1989 zog Arne Dessaul nach Bochum, um an der Ruhr-Universität Publizistik und Kommunikationswissenschaft zu studieren. Bereits während des Studiums fing er an, als Journalist zu arbeiten. Seit 1992 schreibt er regelmäßig für Magazine und Tageszeitungen. Seit seinem Studienabschluss 1994 arbeitet Arne Dessaul zudem im Dezernat Hochschulkommunikation der Ruhr-Uni, mittlerweile in Vollzeit in der Onlineredaktion. Arne Dessaul ist seit seiner Kindheit ein großer Fan von Krimis. Seine eigenen Romane entstehen meist zuhause mit dem Laptop auf dem Schoß entweder abends oder an regnerischen Sonntagnachmittagen Erschienen sind bisher »Trittbrettmörder« (2016), »Bauernjäger« (2017), »50« (2018), »Tödlicher Halt« (2019), »Verschluckt« (2020) und „Ihr letztes Stück” (2021). Im November 2022 folgt “Sein letzter Witz”.

Anja Liedtke, geb. am 05.12.1966, ist Mitglied der Bochumer Literaten, des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und der internationalen Autorinnenvereinigung. Seit 2020 ist sie Bundesfachbeirätin außerhalb des GEDOK-Vorstands. Ein weiterer Partner ist der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW. Sie ist Dozentin für Kreatives Schreiben und freie Autorin. Sie wird aus ihrem belletristischen Roman “Ein Ich zu viel” lesen und anschließend wird es eine spannende Frage- und Diskussionsrunde geben.

Antje Hemmer, Alfons Meisenfelder, Andreas Mergner, Eva Dunkelberg
Akustische Musik mit Saiteninstrumenten.

Amir J. Daou Pulido, Rolando Gomez, Berrin Serbetci, Lennard Reiling
Alma Sunshine ist eine Freundeskreis-Musik-Combo. Die Band spielt grenzenlose Rhythmen mit viel Gesang.

Christiane Nicolai
Mail: christiane.nicolai@nico-waelzlager.de


Simone Neumann | Dr.
Mail: salvasimone7@gmail.com

Nikolai Ingenerf | Stiftungsvorstand
Mail: nikolai.ingenerf@eisenbahnmuseum-bochum.de

Fabian Kerstan | Vorstand
Mail: vorstand@ldsv.de

Sabine Hey | Bildende Künstlerin
Mail: info@sabinehey.de

Silvia Szlapka | Künstlerin
Mail: sis37@t-online.de

Bettina Kretschmer | Galeristin
Mail: info@galerie-kretschmer.de

Helene Ewert und Annette Dabs
Mail: produktion@fidena.de; a.dabs@fidena.de

Eva Wruck | Kuratorin
Mail: info@situation-kunst.de


Uta Hoffmann | Bildende Künstlerin
Mail: atelier@uta-hoffmann.de


Kai Festersen | Künstl. Betriebsbüro
Mail: kbb@schauspielhausbochum.de

Katherine Tinteren-Klitzke u. Günter Scholten | Bildende Künstler
Mail: info@tinteren-k.de

Sara Hasenbrink | Puppenspiel
Mail: hasenbrink@mailbox.orgcom

Thomas Doering
Mail: tomthrasher@t-online.de

Irene Schlump | Kulturvermittlung und Schauspiel
Mail: prinzipalexander@icloud.com

Irene Schlump
Mail: i.schlump@web.de

Felix Hilse | Leiter der Künstlerischen Planung
Mail: fhilse@bochum.de

Sippel | Gastronom
Mail: tante.yurgan@googlemail.com

Jana | Berkenbusch
Mail: j.berkenbusch@posteo.de

Pe Sturm | Autor / Veranstalter
Mail: sturm@firstpolice.de

Lesley Higl | CEO
Mail: info@pottcast.nrw

Amila Lehnert | Zauberkünstlerin
Mail: info@suite-magic.de


Renato Liermann | Künstler, Kulturmanager/1. Vorsitzender BKR e.V.
Mail: info@bochumerkulturrat.de

Klaus Hermann | Leitung, Schauspieler, Figurenspiler…
Mail: kontakt@hallodu-theater.de

Birgit Iserloh | Ralf Lambrecht
Mail: info@theater-traumbaum.de

Friederike Gerwe | Marketing/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mail: gerwe@planetarium-bochum.de

Gabriela Jüttner | Dipl. Tanzpäd.
Mail: zentrumtanz@web.de